Dr. med. Sybille Freund

Orthomolekulare Therapie | Dr. med. Sybille Freund

Ortho­mo­le­ku­lare Therapie

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Unter „orthomolekularer Therapie“ versteht man, dass die molekularen Grundlagen unserer Körperfunktionen ins Lot gebracht werden. Entgegen immer wieder in den Medien postulierten Aussagen, dass wir in Deutschland mit allen Mikronährstoffen (Magnesium, Zink, Selen, Vitamine, Fettsäuren) ausreichend versorgt seien, stellen wir in der Praxis regelmäßig Unterversorgungen mit diesen Nährstoffen fest. Dies führt dazu, dass etliche Vorgänge im Körper nicht mehr richtig funktionieren können. Es fehlt quasi die Hardware, damit die Software überhaupt funktionieren kann.

Ein paar Beispiele, die vielen Menschen sogar geläufig sein könnten:
  • Zinkmangel macht u.a. Infektanfälligkeit
  • Vitamin-D-Mangel führt u.a. zu häufigeren Knochenbrüchen
  • Magnesiummangel kann u.a. zu Wadenkrämpfen führen
  • Selenmangel schwächt Entgiftungsenzyme wie die Glutathion-Peroxidase (die ist z.B. wichtig, damit Kinder Paracetamol entgiften können. Leberversagen kann eine Folge von unzureichender Paracetamolentgiftung evtl. durch Selenmangel sein)
  • Vitamin-B12-Mangel kann zu Taubheitsgefühlen und Gedächtnisschwierigkeiten führen
  • etc.
Die hier angeführten Beispiele sind nur Einzelhinweise. So funktionieren bei Zink-Mangel z.B. mehr als 200 Enzyme nicht mehr. Ähnlich sieht es für all die anderen Mikronährstoffe, Vitamine und auch die essentiellen Fettsäuren aus.
Wenn wir feststellen, dass ein Nährstoffmangel vorliegt, bemühen wir uns, diesen durch Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen. Hierzu verwenden wir ausgewählte Präparate von Herstellern, die die Inhaltsstoffe auf Giftstoffe testen und keine zusätzlichen unnötigen Substanzen hinzufügen (wie z.B. Titandioxid). Auch lehnen wir aus biochemischen Gründen den Einsatz von künstlicher Folsäure und Cyanocobalamin (ein spezielles künstliches Vitamin B12) ab.

HPU

Viele unserer Patienten leiden unter einer Stoffwechselschwäche, die massive Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben kann. Es handelt sich um die Hämopyrrollurie (http://www.baumeister-jesch.de/hpu-information).
In der Folge einer Schwäche im Hämstoffwechsel verlieren diese Patienten dauerhaft Zink und Vitamin B6, was dazu führt, dass mehr als 400 Enzyme nicht mehr richtig funktionieren. In der Folge können Entgiftungsstörungen, Darmstörungen, hormonelle Störungen, psychische Störungen und viele andere Störungen auftreten. Glücklicherweise kann man aber auch durch den Ersatz von Zink und Vitamin B6 viele Beschwerden lindern oder heilen.
Wir arbeiten bezüglich der Diagnostik der HPU mit dem Labor KEAC in den Niederlanden zusammen.

Vitamin-D-Mangel

Vitamin D ist das sogenannte „Sonnenvitamin“. Es wird in unserer Haut durch Sonnenstrahlung gebildet, allerdings nur in den Monaten März bis Oktober, dann nur zwischen etwa 10 und 17 Uhr und nur, wenn Sie ohne Sonnencreme und mit wenig Bekleidung häufig in der Sonne sind.
Unter diesen Bedingungen ist es kein Wunder, dass über 90% der Bevölkerung einen Vitamin-D-Mangel haben.

In unserer Praxis haben wir die Möglichkeit, Ihren Vitamin-D-Spiegel zu bestimmen und Ihnen am gleichen Tag das Ergebnis mit zu teilen.

Welche wichtige Rolle Vitamin D spielt, können Sie in dieser Präsentation ansehen!
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