Fragen und Antworten

Was ist eine Anamnese?

Eine Erst-Ananmnese ist eine rund zweistündige erste intensive Befragung des Patienten hinsichtlich seiner Symptome, seiner Krankheitsgeschichte, der Krankheitsgeschichte der Eltern und der persönlichen Rahmenbedingungen. Sie ist gewissermaßen eine "Bestandsaufnahme" Ihrer Krankheitssituation.

Was kostet eine Anamnese?

Eine Erstanamnese kostet 236 €, jede weitere Beratung kostet je nach Dauer und Aufwand zwischen 10 und 150 €.
Eine detailliertere Übersicht über möglicherweise anfallende Kosten finden Sie in unserer Übersicht zum Download.
Am Ende des Monats sendet Ihnen meine Ärztliche Verrechnungsstelle eine Rechnung über meine erbrachten Leistungen mit der Bitte um Überweisung zu.

(Stand Ende 2015)

Welche Informationen werden für eine Anamnese benötigt?

Für die Erstanamnese brauchen wir die Krankheiten und Fehlbildungen der vorangegangenen Generationen oder auch Geschwister, wichtige Untersuchungsergebnisse und alle verfügbaren Impfausweise. Je mehr Informationen, desto besser. Haben wir nur wenig Informationen (z.B. bei Adoptivkindern), kann man trotzdem eine Behandlung angehen.

Zahlt die Krankenkasse homöopathische Behandlungen?

Private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die gesamten Kosten. Es muss allerdings vorher geklärt werden, ob die Privatversicherer Heilpraktiker oder Arztleistungen bezahlen. Je nachdem, wie Sie versichert sind, kann es sein, dass die Kosten des einen oder anderen nicht übernommen werden.

Welche Heilmittel werden verwendet?

Es werden Globuli (Kügelchen) oder Tropfen gegeben, die eine speziell aufbereitete (potenzierte) Arznei enthalten.

Wie lange dauert eine homöopathische Behandlung?

Das hängt von der Erkrankung und vom Zustand des Patienten ab. Eine Krankheit, die schon lange besteht, braucht tendenziell mehr Zeit bis zu Heilung als eine Krankheit, die gerade erst aufgetreten ist. Akute Erkrankungen (wie Blasenentzündung, Mandelentzündung etc.) können auch innerhalb weniger Stunden gelindert werden.

Kann man homöopathisch parallel zur Schulmedizin behandeln?

Homöopathische Arzneien wirken auf einer anderen Ebene als schulmedizinische Medikamente. Aus diesem Grund kann man sie parallel zu einer schulmedizinischen Therapie einsetzen, z.B. bei hohem Blutdruck, Asthma, Krebs. Manchmal wirkt die schulmedizinische Therapie allerdings kontraproduktiv. Diese Probleme muss man dann im Einzelfall ansehen und eine konstruktive Lösung finden.

Arzt oder Heilpraktiker?

Was ist ein Arzt, was ist ein Heilpraktiker, was ein Homöopath?
Diese Frage stellen viele Patienten und sie ist relevant, wenn es darum geht, was die private Versicherung bezahlt. Manche Versicherer bezahlen nur Leistungen von Heilpaktikern (nach GebüH - Gebührenordnung für Heilpraktiker), manche nur Leistungen von Ärzten (nach GOÄ - Gebührenordnung für Ärzte), manche beides.
Wichtig ist, dass ein Arzt kein Heilpraktiker sein kann und umgekehrt auch ein Heilpraktiker kein Arzt. Es handelt sich um zwei Berufsbezeichnungen, die nicht gemeinsam getragen werden dürfen. Der Unterschied ist der, dass ein Heilpraktiker eine Ausbildung machen kann (nicht muss) und dann eine Prüfung ablegen muss. Der Arzt muss ein Studium absolvieren und eine praktische Arbeitsphase. Danach erhält er seine Approbation - die Arbeitserlaubnis als Arzt.
Was der Arzt oder Heilpraktiker nach dem Erwerb der Berufsbezeichnung macht - Homöopathie, Akupunktur oder andere Verfahren - ist seine Entscheidung.
Ein Homöopath kann also ein Heilpraktiker oder ein Arzt sein. Die Bezeichnung „Homöopath“ bezieht sich dann nur auf das, was der Therapeut MACHT. Das was der Therapeut IST, ob Arzt oder Heilpraktiker ist dagegen die Berufsbezeichnung.

Haben Sie weitere Fragen zur Homöopathie oder anderen Themen? Kontaktieren Sie uns!
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